Die Elegie findet ihren Ursprung in der griechischen Literatur. Früher in Pentametern verfasst änderte sich die Form in der späteren griechischen Literatur aber dann zu Distichen (Verspaare bestehend aus einem Pentameter und einem Hexameter).
Elegien beinhalten oft traurige Themen (wie etwa Toten und Klagegesänge). Ihre Blütezeit war der Hellenismus (336 v. Chr. bis 30 v. Chr.) und später die römische Literatur, welche die spezielle Form der Liebeselegien hervorbrachte. (der bekannteste Vertreter dieser war sicherlich Ovid – 43 v. bis 17 n. Chr.)
Inhalt der Liebeselegien waren oft Liebesleid und Verlust als Gegensatz zu gesellschaftlichen Erwartungen (vor allem dominiert durch den Einsatz in Staat, Krieg und Politik). Die römischen Elegien hatten nur eine kurze Blütezeit, vor allem, weil sie sich inhaltlich für damalige Umstände sehr elitär gaben und die Leserschar, die sowohl über die Bildung als auch das Interesse verfügten, sich mit selbigen zu beschäftigen, sehr klein war.
Wiederbelebt wurde die Form der Elegie dann erst im Humanismus (15. – 16. Jhdt.) Die bekanntesten Verfasser solcher Elegien (sowohl literarischer als auch musikalischer) sind: Goethe, Klopstock, Beethoven, Höderlin, Rilke, Schubert, Brecht , Benn und Schiller.

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