Verfasst von: gedichteforentheo | November 5, 2009

Klimax

Anordnung einer mindestens dreiteiligen Wort- oder Satzreihe in Steigerung vom schwächeren zum stärkeren Ausdruck hin, wodurch die Gesamtaussage der Konstruktion verstärkt wird. Das Gegenteil der Klimax ist die Antiklimax.

  • “Wie habe ich ihn nicht gebeten, gefleht, beschworen.” (Gotthold Ephraim Lessing, Philotas)
  • “veni, vidi, vici” (Julius Caesar)
  • “Heute back’ ich, morgen brau’ ich, übermorgen hol’ ich der Königin ihr Kind.” (Gebrüder Grimm, Rumpelstilzchen)

Antworten

  1. ein Bsp. für eine Klimax in Kenneth Grahames “The Wind in the Willows”, Wordsworth Classics 1993, S.64

    “Then it was all up, up, up, gradually, as seeds grew to saplings, and saplings to forest trees, and bramble and fern came creeping in to help.”

    Der Kontext ist hier besonders schön; ein paar Zeilen vor diesem Zitat wird mittels Anwendung einer Antiklimax beschrieben, wie die Häuser der Menschen verschwinden, bevor der Wald seinen Einzug halten kann.


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