Verfasst von: gedichteforentheo | November 4, 2009

Anapher

Als Anapher bezeichnet man das wiederholte Erscheinen eines Wortes bzw. einer Gruppe von Wörtern am Anfang aufeinanderfolgender Verse.

  • Die Blicke sanft und wilde,
    Die Wangen rot und weiß,
    Die Worte still und milde,
    Die sind mein Zauberkreis.”
    (Clemens Brentano, “Lureley”)
  • Dort liegt die Sphinx am Brunnen,
    Dort grünt der Feigenbaum,
    Dort hinter diesen Fenstern,
    …”
    (Adelbert von Chamisso, “Das Schloss Boncourt”)

Antworten

  1. aus Kenneth Grahames “The Wind in the Willows”, Wordsworth Classics 1993, S. 63

    Here, where we are standing, they lived, and walked, and talked, and slept, and carried on their business. Here they stabled their horses and feasted, from here they rode out to fight or drove out to trade. They were a powerful people, and rich, and great builders. They built to last, for they thought their city would last for ever.”

    Außerdem finden sich in diesem Abschnitt ein Polysyndeton und ein Reim.


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